Als ich 10 Jahre alt war hörte ich im Schulhof
laute Musik spielen. Meine Kindliche Neugier
trieb mich dahin um zu sehen was es ist.
Angekommen erblickte ich ein Bild, was für
immer in meiner Erinnerung haften wird.
Im Schatten hoher Bäume spielte eine Blaskapelle.
Die Goldschimmernden Instrumente, sowie der
laute Ton wirkte wie eine Inspiration auf mich.
So stand ich da, wie verzaubert und wusste nur
eins, ich will auch unter diesen Leuten sitzen uns
eins dieser glänzender, lauten Musikinstrumente in
den Händen halten und beherschen können.
Zu hause angekommen musste ich unbedingt
jemand meinen festen Entschluss mitteilen, aber
ausser der Oma war keiner da.
Aufmerksam hörte sie mir zu und meinte nur,
dass ich ja kein Musikalisches Gehör hätte,
darauf antwortete ich, dass ich Keins brauche
da ich ja Noten habe.
So fing alles an.
Ich wurde zu einem Musiker in einem Schulblasorchester.
Später folgte Klavierunterricht. Parallel dazu habe
ich mir das Spielen auf einer Gitarre beigebracht.
Dadurch kam ich in Berührung mit Rock und Jazzgruppen.
In folgenden Jahren habe ich Erfahrung in
klassischen Kapellen und Big Bands gesammelt.
Trotz großer Erfahrung ist das Musizieren ein Hobby
geblieben. Bekannterweise sind Hobbys nicht immer
sehr beständig und durch die große Zeitinvestition
irgendwann nicht mehr tragbar.
Zu dieser Zeit entdeckte ich die erste Musiksoftware
und eine kurze Zeit darauf den Plattenspieler.
So kam es dazu dass ich wechselte. Ich wechselte
von klassischer Musik, Jazz und Big Band zu Elektronischer Musik.
Man muss dazu sagen, ich wechselte mit viel Begeisterung.
So standen Irgendwann zwei 1210 MK II im Wohnzimmer
sowie ein Mischpult. Nach und nach füllte sich meine
Plattenkollektion, nur außer meiner Familie hatte ich keine weiteren Zuhörer.
Damit konnte ich mich nicht zufrieden geben, also
fing ich an nach Zuhörern zu suchen.
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Meine ersten Zuhörer waren Gäste von irgendwelchen
Geburtstagspartys und dass was ich damals spielte
war für die Meisten ein Gröl.
Ich spielte hartes Techno-, auch als Schranz bekannt.
Schnell wurde mir bewusst, dass ich auf diesen Partys
falsch war. Was blieb mir anderes übrig als die
Partyorganisation selbst in die Hand zu nehmen.
bei uns in Deutschland oder auch im Ausland wo ich auch
schon des Öfteren die Mengen unterhielt.
So wurde ein Label gegründet mit dem hauptsächlichen
Ziel Partys durchzuführen.
Die Idee war geboren und bekam einen Namen: „Druckkammer“.
Unter diesen Namen haben in folgenden Jahren
mehrere Veranstaltungen statt gefunden.
Ich selbst residierte auf diesen Gigs und hatte unter
anderen auch vielen anderen unbekannten DJ´s die
Möglichkeit gegeben ihr Können unter Beweis zu stellen.
Einige von denen haben heute die Internationale Szene erreicht.
Nach ein paar Jahren lockte eine neue Herausforderung
und ich habe mit einem DJ Kollegen gemeinsam einen
Club „Sinaro“ aufgemacht wo wir beide auch residierten.
In „Sinaro“ kam der Stylwechsel. Ich kam vom Schranz
weg und habe mich mehr mit leichteren House beschäftigt.
Den ich auch bis heute treu geblieben bin.
Mittlerer weile kann ich auf eine neuenjährige Karriere als
DJ und Veranstalter zurückblicken und es ist noch lange
nicht Schluss.
Parallel zum Djing betreibe ich mit meinem Kollegen
einen aktiven PA und Lichtverleih.
Näheres ist unter www.rdaudio.de zu sehen sowie
residiere bei Campusfire www.campusfire.de und
Black-Diamonds www.black-d.de.
Ich bevorzuge einen leichtverdaulichen Vokal House mit
vielen Latino Sampels drin.
Mein Können im Umgang mit dem Publikum und die
ansteckende Musik sorgen für gute Laune und stimmungsvolle Abende.
Vielleicht sehen wir uns ja auf einem dieser Abende, hier bei uns in Deutschland oder auch im Ausland wo ich auch schon des Öfteren die Mengen unterhielt. |